Die amerikanischen Branchengrößen Halliburton und Baker Hughes wollen laut Wall Street Journal fusionieren. Die Zeitung hatte am Donnerstag berichtet, dass das zweitgrößte Unternehmen der Branche, Halliburton, den Konkurrenten Baker Hughes kaufen wolle.

Die Börsen reagierten umgehend auf die Meldung, die Aktien von Baker Hughes stiegen im nachbörslichen Handel um rund 25 Prozent. Damit wäre das Unternehmen an der Börse nun rund 26 Milliarden Dollar wert. Der Marktwert von Halliburton liegt bei rund 48 Milliarden Dollar.

Das Unternehmen bestätigte nach Börsenschluss "vorläufige Gespräche" mit Halliburton über eine Fusion.

Die Bohrfeldausrüster leiden unter den fallenden Rohstoffpreisen. In den vergangenen Monaten hatten die Rohstoffpreise 20 Dollar pro Barrel (159 Liter) an Wert verloren.

Derweil überschattete ein Unglücksfall die Fracking-Arbeiten bei Halliburton. Am Donnerstag wurde ein Arbeiter durch einen Wasserstrahl in Colorado getötet, zwei weitere wurden verletzt.

Mit Fracking werden Öl- und Gasvorräte aus tieferen Gesteinschichten geborgen. Unter hohem Druck wird dazu ein Mix aus Wasser, Sand und Chemikalien in tiefe Erdschichten gepresst, dass dann die Rohstoffe an die Oberfläche bringen soll.

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