Emissionshandel
09.07.2015

Hendricks drängt auf rasche Umsetzung der Klimaschutzziele

fotos: BMUB, deposit
Barbara Hendricks

Die Reform des europäischen Emissionshandels sei ein „erster wichtiger Schritt“, sagte die Bundesumweltministerin.

Bundesumweltministerin Barbara Hendricks (SPD) begrüßte den am Mittwoch im EU-Parlament gefassten Beschluss zu einer Reform für den Handel mit CO2-Zertifikaten. Er schaffe Planungssicherheit für die Unternehmen und „effizienten Klimaschutz“.

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Der Emissionshandel gilt als wichtiges Klimaschutz-Instrument in der Europäischen Union.
Zuletzt war der Preis für die Rechte an Kohlendioxidausstoß sehr niedrig: Seit drei Jahren liegt er unter zehn Euro – und damit bei nur einem Drittel des ursprünglich geplanten Preises.

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Ab Januar 2019 sollen rund 1,5 Milliarden Zertifikate aus dem Markt genommen und in einer „Markstabilitätsreserve“ gelagert werden. Durch die Verknappung der Papiere erhoffen sich die EU-Staaten höhere Preise für die Tonne CO2.

Bereits im März hatte sich Hendricks im Interview mit BIZZ energy today für die Einführung einer Reserve ausgesprochen. Das vollständige Interview lesen Sie hier.
 

Jana Kugoth
Keywords:
Emissionshandel | Barbara Hendricks | Zertifikate | Europäische Union | Klimaschutz
Ressorts:
Governance | Markets

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