Atommüll
09.09.2014

Hendricks hält an Endlager bis 2031 fest

depositphotos.com

Laut Gesetz muss in weniger als 20 Jahren ein endgültiger Standort für Atommüll gefunden worden sein. Davon wolle sich Bundesumweltministerin Hendricks nicht verabschieden, wenn es auch ein ehrgeiziges Ziel sei.

 

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Bundesumweltministerin Barbara Hendricks (SPD) hält weiter an dem vorgesehenen Zeitplan der Suche nach einem Atommüll-Endlager fest. Das Standortauswahlgesetz sieht vor, dass bis 2031 ein entsprechendes Endlager gefunden ist.

Hendricks will sich von dem Zeitplan „nicht verabschieden“, auch wenn es sich dabei um ein „ehrgeiziges Ziel“ handle, sagte die Ministerin am Montag während einer Sitzung der Endlager-Kommission.

Der niedersächsische Umweltminister Stefan Wenzel (Bündnis 90/Die Grünen) äußerte hingegen Zweifel und glaubt, dass die Suche mehr Zeit brauchen werde.

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Die Herstellung eines „gesellschaftlichen Konsens“ solle Priorität vor der „zeitlichen Fixierung“ haben, sagte Jörg Sommer, Vorsitzender der Deutschen Umweltstiftung.

Daniel Zugehör
Keywords:
Barbara Hendricks | Bundesumweltministerium | Atommüll | Endlager | Atommüllendlager
Ressorts:
Governance

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