Jochen Homann, Präsident der Bundesnetzagentur, sieht in der am Freitag im Bundestag verabschiedeten EEG-Novelle „die Chance, den Strompreisanstieg zu bremsen“, sagte Homann der Passauer Neuen Presse. Im Bundestag stimmten 454 Abgeordnete für die Reform, 123 dagegen und sechs enthielten sich.

Robert Busch, Geschäftsführer des Bundesverbandes Neue Energiewirtschaft, geht die Reform nicht weit genug. „Geplante Regelungen, wie etwa die Belastung des Eigenstromverbrauchs, gelten zudem nur vorläufig. Das EEG ist damit, noch bevor es offiziell in Kraft getreten ist, mehr als angezählt“, sagte er.

Bundeswirtschaftsminister Sigmar Gabriel (SPD) will das EEG schnell umsetzen. Der Bundesrat soll der Reform spätestens auf seiner letzten Sitzung vor der Sommerpause am 11. Juli zustimmen, damit sie im August in Kraft treten kann.

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