Ikea will den den Ausbau erneuerbarer Energien vorantreiben. Für eine halbe Milliarde Euro sollen bis 2020 Windräder gebaut werden, weitere 100 Millionen Euro fließen in die Montage von PV-Dachanlagen. Das verkündete der Konzern mit Hauptsitz im niederländischen Leiden am Wochenende.
 
In den vergangenen sechs Jahren hat Ikea bereits für 1, 5 Milliarden Euro rund 300 Windturbinen und 700 PV-Paneele installiert.
 
„Ikea folgt damit einem Trend“, beobachtet Sven Teske, Energieexperte bei Greenpeace. Viele Firmen steigen laut Teske aktuell auf Ökostrom um. „Damit sind die Energiekosten langfristig berechenbar und lassen sich stabilisieren“, erläutert Teske. 
 
Die Umweltschutzorganisationen begrüßen das Engagement des Möbelhauses. Allerdings sei bei der Ressourcennutzung noch "viel Luft nach oben", sagt eine Sprecherin des World Wildlife Funds (WWF). Durch die Strategie von Ikea werden Möbel laut WWF von "langlebigen zu kurzlebigen Konsumgütern", sodass der Verbrauch von Rohstoffen und Energie angestiegen ist und "durch Optimierung in Teilbereichen der Wertschöpfungskette nicht kompensiert werden kann."

 

(fotos: Ikea)