Nach Berechnungen der internationalen „New Climate Economy“ können Städte durch CO2-arme Verkehrsmittel, energieeffiziente Gebäude und einer nachhaltigen Abfallwirtschaft bis 2050 rund 17 Billionen US-Dollar sparen. Mit zusätzlichen politischen Instrumenten wie der Reduktion von Subventionen für fossile Energieträger und einer CO2-Bepreisung läge das Einsparpotenzial sogar bei 22 Billionen US-Dollar, heißt es in der am Dienstag veröffentlichen Studie (die Studie lesen Sie hier). 

Die New Climate Economy ist ein von Kolumbien, Äthiopien, Indonesien, Norwegen, Südkorea, Schweden und Großbritannien gegründetes internationales Projekt. Unter der Leitung von Mexikos Ex-Präsident Felipe Caldéron und dem Autor des Stern-Reports über die wirtschaftlichen Folgen des Klimawandels, Nikolaus Stern, entwickelt die Denkfabrik Maßnahmen für ein nachhaltiges Wirtschaftswachstum. 

Um das Einsparpotenzial einer CO2-armen Wirtschaft zu heben, empfiehlt die Studie „Accelerating Low-Carbon Development in the World’s Cities“ Bürgermeistern weltweit, bis 2020 eine Strategie für eine kohlenstoffarme Stadt zu entwickeln und dazu das Netzwerk „Compact of Mayors“ mit aktuell bereits 130 Mitgliedern zu nutzen.

 
(foto: flickr, CC, dmytrok)