Klimaschutz
09.02.2016

Internationale Zivilluftfahrtorganisation verabschiedet Grenzwerte für CO2-Ausstoß

foto: flickr/Tobias Wagner

Für die zivile Luftfahrt soll bald gelten, was in der Automobilbranche schon Standard ist: Grenzwerte für den Ausstoß klimaschädlicher Treibhausgase.

 

Anzeige

Das Umweltschutzkomitee (CAEP) der UN-Luftfahrtorganisation ICAO hat am gestrigen Montag im kanadischen Montreal erstmals Grenzwerte für den CO2-Ausstoß von Flugzeugen beschlossen.

Demnach soll ab 2020 eine international einheitliche Emissionsrichtlinie für die Zulassung von Verkehrsflugzeugen gelten.

Außerdem sollen ab 2023 auch die bereits in Bau befindlichen Modelle neue Effizienzstandards erfüllen, heißt es in der von der ICAO veröffentlichten Mitteilung.

Anzeige

Die nächste Generation von Flugzeigen solle definitiv einen Beitrag zu Reduzierung der internationalen CO2- Emissionen tragen, kommentierte  ICAO-Präsident Benard Aliu.

Klaus-Peter Siegloch, Präsident des Bundesverbandes der Deutschen Luftverkehrswirtschaft (BDL), begrüßte die neuen Grenzwerte. Allerdings sei die damit verbundene notwendige Anschaffung neuer Flugzeuge, die den neuen CO2-Standard einhalten, nur möglich, „wenn unsere Unternehmen auch die finanziellen Mittel haben“, schränkte er ein. 

Redaktion
Keywords:
BDL | ICAO | Montreal | CO2-Richtlinie | Flugzeuge | Luftfahrt | UN
Ressorts:

Neuen Kommentar schreiben

 

Newsletter bestellen – Wunschausgabe erhalten

Jetzt den wöchentlichen
Newsletter bizz energy weekly abonnieren
und eine Ausgabe
Ihrer Wahl kostenlos erhalten.

Hier geht es zur Aktion!

 
 

bizz energy Research

Energie, Digitalisierung und Mobilität.
Unsere Factsheets bieten visualisierte Daten, liefern Fakten und stellen Zusammenhänge zu den Top-Themen der Energiewende dar.


Mehr Informationen