Der Iran – einer der weltweit größten Ölproduzenten – hat in diesem Jahr noch kaum in seine Öl-Industrie investiert, berichtet die New Yorker Nachrichtenagentur Bloomberg. 

Von insgesamt rund 35 Milliarden Euro in 2011 und 2012 seien die Investitionen in diesem Jahr auf 5,2 Milliarden Euro gesunken, zitiert Bloomberg den iranischen Öl-Minister Bijan Namdar Zanganeh. Als Begründung sagte er: „Aufgrund des niedrigen Ölpreises wurde in diesem Jahr fast nichts für Investitionen in der Ölindustrie zurückgelegt.“

Der Preis für ein Barrel Öl (1 Barrel etwa 159 Liter) der Sorte Brent fiel am 24. August erstmals seit 2009 unter die 45 US-Dollar-Marke. 

Irans Ölwirtschaft benötigt nach Angaben der staatlichen Nachrichtenagentur IRNA innerhalb der kommenden fünf Jahre 87,3 bis 436 Milliarden Euro. Konzerne wie BP und Shell haben angekündigt, nach der Lockerung der Sanktionen wieder im Iran investieren zu wollen.

Irans Ölminister Bijan Namdar Zanganeh. (foto: Shana)