Internationale Presseschau
02.12.2013

Italien privatisiert Netze

depositphotos

Die italienische Regierung will milliardenschwere Anteile an heimischen Strom- und Gasnetzen an internationale Investoren verkaufen. Mit den Einnahmen will die Regierung in Rom den Staatshaushalt entschulden. Ein strategischen Anteil soll aber in staatlicher Hand verbleiben.

Italiens staatliches Kreditinstitut Cassa Depositi e Prestiti (CDP) möchte bis Mitte kommenden Jahres Beteiligungen an Gas- und Stromnetzen verkaufen. Das berichtet die Nachrichtenagentur Reuters und beruft sich auf interne Quellen. 

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Demnach hält die CDP-Tochter Reti derzeit  30 Prozent am Gasnetzbetreiber Snam, in Kürze soll ein weiterer 30-Prozent-Anteil am Stromnetzbetreiber Terna dazukommen. Insgesamt möchte CDP laut Kreisen dann 49 Prozent der Reti-Tochter veräußern, mit einem Wert von rund drei Milliarden Euro. 

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Der Verkauf ist Teil der Privatisierungspläne der italienischen Regierung um Enrico Letta. Dadurch sollen private Inventionen angereizt und öffentliche Haushalte entlastet werden, gleichzeitig aber die strategischen Vermögenswerte in italienischer Hand bleiben. Anfang 2014 können internationale Investoren Gebote abgeben.

Den ganzen Artikel finden Sie in unserer Internationalen Presseschau.

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Redaktion
Keywords:
Internationale Presseschau | Stromnetz | Energiepolitik | Erdgas
Ressorts:
Governance | Markets

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