Stromversorgung
02.10.2013

Italiener verkaufen Gasnetz-Anteil in Süddeutschland

EnBW
EnBW-Zentrale in Karlsruhe

Beim Karlsruher Energiekonzern EnBW steht womöglich ein Rückkauf von Anteilen am baden-württembergischen Gasnetz an. Einem Medienbericht zufolge möchte der italienische Energieriese Eni seine 50-Prozent-Beteiligung abstoßen.

Der italienische Energiekonzern plant einem Bericht der Stuttgarter Zeitung zufolge, seine 50-Prozent-Anteile an der Gasversorgung Süddeutschland (GVS) und der Terranets BW zu verkaufen. Der zweite Anteilseigner ist der Karlsruher Versorger EnBW, der offenbar auch ein Vorkaufsrecht besäße. 

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Die Anteile soll entweder die EnBW alleine oder zusammen mit ihren Großaktionären, dem Land Baden-Württemberg und dem Zweckverband Oberschwäbische Elektrizitätswerke (OEW) übernehmen, schreibt die Zeitung. Auf Anfrage von BIZZ energy today hielt man sich beim Karlsruher Versorger jedoch bedeckt. 

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Mitte 2012 hatte die EnBW noch selbst gemeinsam mit der Eni laut Medienbericht den Verkauf des Gasnetzes mit rund 2.000 Kilometer Länge angestrebt. Der Wert der Terranets BW wurde damals auf 300 bis 500 Millionen Euro geschätzt. Ziel des EnBW-Vorstandsvorsitzenden Frank Mastiaux ist es eigentlich, bis 2020 selbst mit dem Verkauf von Konzernanteilen drei Milliarden Euro in die Kasse zu spülen. 

 
Daniel Seeger
Keywords:
Frank Mastiaux | EnBW | Eni | Erdgas
Ressorts:
Markets

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