Energieversorgung
11.07.2012

Japan goes green

Die japanische Regierung will das Wachstum von Ökoenergie forcieren. Mit neuer Justierung von Deregulierung und Subventionierung soll der Markt bis 2020 auf über 500 Milliarden Euro angekurbelt werden. Weiterhin sorgen bereitet die Landeswährung.

Japan möchte bis 2020 einen grünen Energiemarkt mit einem Volumen von rund 511 Milliarden Euro erschaffen. Über Deregulierung und mit Fördermitteln soll die Entwicklung der erneuerbaren Energien und von Fahrzeugen mit geringen Emissionen vorangetrieben werden. Das steht in einem neuen Strategiepapier der Regierung, der der Nachrichtenagentur Reuters in einer Vorabversion seit Dienstag vorliegt.

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1,4 Millionen neue Arbeitsplätze sollen im Bereich der Erneuerbaren bis zum Ende des Jahrzehnts entstehen. Gleichzeitig soll die Hälfe aller 2020 verkauften Neuwagen mit alternativen Energien betrieben werden. Laut Reuters möchte die Regierung den Entwurf Ende Juli fertiggestellen.

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Die Regierung hoffe dabei,dass „die Bank of Japan die Lockerung der Währung aufrecht erhält, um die Deflation zu besiegen“, heißt es in dem Papier. Vor zu großen Währungsschwankungen wird dabei gewarnt – Ziel sei eine stabile Inflation.

Daniel Seeger
Keywords:
Energiepolitik | Energie | Erneuerbare Energie
Ressorts:
Governance

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