Rund 77 Millionen Haushalte und 7,4 Millionen Kleinbetriebe könnten ab 2016 frei wählen, von wem sie Strom beziehen und Service erhalten wollen. Japans Oberhaus befürwortete mit großer Mehrheit (211 zu 26 Stimmen) die Öffnung des Markts für alle Unternehmen, meldet die Nachrichtenagentur Reuters. Das Unterhaus hatte das Gesetz bereits vergangenen Monat gebilligt.

Japans zehn regionale Energie-Monopolisten werden sich auf neuen Wettbewerb einstellen müssen. Die Nuklear-Katastrophe von Fukushima hatte Unregelmäßigkeiten bei den etablierten Versorger ans Licht gebracht, was in der Bevölkerung zu Unmut führte. Das neue Gesetz ist Teil eines Programms von Premierminister Shinzo Abe, mit dem die Industrie reformiert werden soll.

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