LNG
07.08.2014

Japan und die USA bauen LNG-Export aus

Das US-Terminal Cameron erhält sieben Milliarden Dollar an Investitionen. Es soll bei einer Export-Leistung von zwölf Millionen Tonnen im Jahr Flüssiggas nach Europa und Japan bringen. GDF Suez und Mitsubishi sind unter den Projektpartnern.

Eine Finanzierung von über sieben Milliarden US-Dollar für den Export von Flüssiggas (LNG) am Terminal Cameron in den USA ist sichergestellt, berichtet die Nachrichtenagentur Reuters.

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Das Terminal am Golf von Mexiko soll eine Export-Leistung von zwölf Millionen Tonnen LNG pro Jahr erreichen und gehört zum US-amerikanischen Konzern Sempra Energy.

Zu den Projektpartnern und Anteilseignern zählen der französische Energiekonzern GDF Suez (6,6 Prozent Anteile), der Mitsubishi-Konzern und die Reederei Nippon Yusen KK (zusammen 16,6 Prozent Anteile) aus Japan, die ebenfallls japanische Mitsui-Gruppe (16,6 Prozent Anteile) und Sempra LNG (50,2 Prozent Anteile).

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Insgesamt werden für Entwicklung, Umbau und Betrieb des Cameron-Terminals voraussichtlich 10 Milliarden Dollar anfallen, heißt es seitens Sempra. Noch dieses Jahr werde mit dem Bauen begonnen, 2018 solle die kommerzielle Nutzung beginnen.

Sempra-Präsident Octavio M.C. Simoes sprach von einer der größten Projektfinanzierungen der USA. Das bringe sie der Lieferung von Gas an Amerikas Handelspartner in Europa und Japan einen Schritt näher.

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Redaktion
Keywords:
Sempra Energy | Cameron | LNG | LNG-Terminal | Flüssiggas | Mitsubishi | GDF Suez
Ressorts:
Finance | Markets

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