E-Mobilität
15.11.2013

Japanische Autobauer starten Ladebündnis

Toyota, Nissan, Mitsubishi und Honda wollen in Japan den Bau von Ladesäulen für Elektroautos beschleunigen und greifen dafür selbst in die Tasche. Wer eine Stromtankstelle baut, erhält bis zu 12.000 Euro Unterstützung.

Die vier großen japanischen Autobauer wollen den Ausbau der Ladeinfrastruktur im Land voranbringen. Betreiber können bis zum kommenden Jahr aus einem gemeinsamen Förderprogramm der Unternehmen Zuschüsse beantragen. Wer etwa eine Schnellladestation baut, kann bis zu 12.000 Euro an Hilfe erhalten. Auch für die Wartung und die Stromkosten zahlen die Autobauer Zuschüsse.

Anzeige

Wer das Geld bekommen möchte, muss die Stromtankstelle allerdings an einem öffentlichen Ort, etwa einem Einkaufszentrum, aufstellen. Erklärtes Ziel ist der Bau einer flächendeckenen Ladeinfrastruktur.

Anzeige

Umsetzen wollen die Autobauer ihr Konzept über einen Fonds, in den etwa Geld aus dem Stromverkauf an E-Autofahrer fließt. Wer Geld aus dem Fonds erhalten will, muss dafür die Nutzungsgebühr für die Stromtankstellen an den Fonds abtreten. Dafür tritt er dem neuen Ladeverbund bei und vergrößert seinen Kundenkreis, so das Versprechen.

Für die Autobauer ist die Initiative ein logischer Schritt. Ein ausreichendes Angebot an Ladesäulen ist für sie ein gutes Verkaufsargument für ihre Elektroautos.

 

 

 

 

Karsten Wiedemann
Keywords:
Toyota | Honda | Mitsubishi | Nissan | E-Mobilität | Japan
Ressorts:
Markets

Neuen Kommentar schreiben

 

Newsletter bestellen – Wunschausgabe erhalten

Jetzt den wöchentlichen
Newsletter bizz energy weekly abonnieren
und eine Ausgabe
Ihrer Wahl kostenlos erhalten.

Hier geht es zur Aktion!

 
 

bizz energy Research

Energie, Digitalisierung und Mobilität.
Unsere Factsheets bieten visualisierte Daten, liefern Fakten und stellen Zusammenhänge zu den Top-Themen der Energiewende dar.


Mehr Informationen