Die vier großen japanischen Autobauer wollen den Ausbau der Ladeinfrastruktur im Land voranbringen. Betreiber können bis zum kommenden Jahr aus einem gemeinsamen Förderprogramm der Unternehmen Zuschüsse beantragen. Wer etwa eine Schnellladestation baut, kann bis zu 12.000 Euro an Hilfe erhalten. Auch für die Wartung und die Stromkosten zahlen die Autobauer Zuschüsse.

Wer das Geld bekommen möchte, muss die Stromtankstelle allerdings an einem öffentlichen Ort, etwa einem Einkaufszentrum, aufstellen. Erklärtes Ziel ist der Bau einer flächendeckenen Ladeinfrastruktur.

Umsetzen wollen die Autobauer ihr Konzept über einen Fonds, in den etwa Geld aus dem Stromverkauf an E-Autofahrer fließt. Wer Geld aus dem Fonds erhalten will, muss dafür die Nutzungsgebühr für die Stromtankstellen an den Fonds abtreten. Dafür tritt er dem neuen Ladeverbund bei und vergrößert seinen Kundenkreis, so das Versprechen.

Für die Autobauer ist die Initiative ein logischer Schritt. Ein ausreichendes Angebot an Ladesäulen ist für sie ein gutes Verkaufsargument für ihre Elektroautos.

 

 

 

 

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