Der Anlagenbauer Thyssen Krupp Industrial Solutions möchte mit De Nora, einem Anbieter elektrochemischer Technologien mit Hauptsitz in Mailand, ein Joint Venture für den Bau von Elektrolyse-Anlagen gründen. Laut Vereinbarung soll das neue Unternehmen mit Namen Thyssen Krupp Uhde Chlorine Engineers einen Jahresumsatz im mittleren dreistelligen Millionen-Euro-Bereich erzielen. 

„Sowohl die Technologien als auch die geografische Marktabdeckung beider Unternehmen sind weitgehend komplementär und ergänzen sich hervorragend“, sagt der Vorstandsvorsitzende der Konzerntochter Industrial Solutions, Hans Christoph Atzpodien. Für seinen Konzernchef Heinrich Hiesinger ist die Herstellung von Wasserstoff zur Energiespeicherung „eine der großen Herausforderungen der Energiewende“. 

Die neue Gesellschaft mit Hauptsitz in Dortmund soll das Elektrolysegeschäft beider Unternehmen bündeln, die Mehrheit an dem Unternehmen soll Thyssen Krupp Industrial Solutions halten. Dem Joint Venture müssen jetzt noch die Aufsichtsräte der Unternehmen und die zuständigen Kartellbehörden zustimmen. Beide Unternehmen kooperieren bereits seit mehreren Jahren im Joint Venture Uhdenora bei der Lizensierung verschiedener Elektrolyse-Verfahren.