Strommarktmanipulation
30.07.2013

JP Morgan erzielt Einigung mit US-Energieaufsicht

Der New Yorker Finanzriese kauft sich von dem Vorwurf der Strommarktmanipulation für 410 Millionen US-Dollar frei. Damit sind weitere Untersuchungen vorerst vom Tisch.

Mit der Strafzahlung in Höhe von 410 US-Millionen Dollar kauft sich die Investmentbank bei der US-Energieaufsicht (FERC) von dem Vorwurf der Marktmanipulation frei (BIZZ energy today berichtete). Insgesamt muss JP Morgan 285 Millionen Dollar Strafe zahlen, dazu kommt die Rückzahlung illegaler Profite in Höhe von 125 Millionen Dollar. 

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Das Unternehmen soll zwischen September 2010 und November 2012 im US-Bundesstaat Kalifornien und im Mittleren Westen des Landes aus verlustreichen Kraftwerken lukrative Profitanlagen gemacht haben. Im Visier der US- FERC stand dabei auch der JP-Morgan-Managerin Blythe Masters, der vorgeworfen wurde, unter Eid falsche und missverständliche Äußerungen gemacht zu haben.  

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Erst Mitte Juli hatte FERC die britische Bank Barclays ebenfalls wegen Strompreismanipulationen zu einer Strafe von 435 Millionen Dollar (330 Millionen Euro) verdonnert. Die Briten wollen gegen dieses Urteil vorgehen. 

 

 

Redaktion
Keywords:
JP Morgan | FERC | USA | Barclays | Blythe Masters | Banken und Finanzinvestoren
Ressorts:
Finance | Governance

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