Internationale Presseschau
13.05.2013

JP Morgan verkauft Teile des Energiegeschäfts

depositphotos, Filmfoto

Die US-Großbank JP Morgan verkauft Vermarktungsrechte an drei Kraftwerken in Kalifornien. Der Schritt dürfte eine Folge des Skandals um vermeintliche Strompreismanipulationen sein.

Den Verkauf der Vermarktungsrechte an den regionalen Energieversorger Southern California Edison möchte die US-Großbank nicht kommentieren, schreibt die Nachrichtenagentur Reuters. Den Vorwurf der Strompreismanipulation in den US-Bundesstaaten Kalifornien und Michigan weist die Bank zwar entschieden zurück. JP Morgan rechnet jedoch laut Reuters mit Maßnahmen der Regulierer.

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Kalifornische Behörden bestätigten inzwischen den Verkauf der sogenannten „Tolling Agreements“, die JP Morgen mit dem US-Kraftwerksbetreiber AES abgeschlossen hatte. Bei diesen Vereinbarungen mit Kraftwerken beschaffen Unternehmen wie JP Morgen den Energieträger und vermarkten dann den produzierten Strom. 

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Die verkauften Vermarktungsrechte umfassen insgesamt die Versorgung von drei Millionen Haushalten und eine installierte Kraftwerksleistung von rund 3,7 Gigawatt. Nicht absehbar ist, ob die Bank sich künftig noch stärker aus dem Energiemarkt zurückziehen wird. 

Anfang des Monats machte die New York Times Auszüge aus einem vertraulichen Papier publik, in dem Ermittler der Bank „manipulative Praktiken“ auf dem Strommarkt vorwerfen. 

 

Redaktion
Keywords:
JP Morgan | AES | Edison International | FERC
Ressorts:
Finance | Governance | Markets

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