Jahresbilanz
14.02.2013

Juwi macht mehr Wind

Projektentwickler Juwi brachte im vergangenen Jahr 250 Megawatt Windenergie ans Netz – ein neuer Firmenrekord. Offshore-Wind ist für das Unternehmen aber weiterhin kein Thema.

Die Wörrstädter Juwi-Gruppe verzeichnete 2012 nach eigenen Angaben das beste Windjahr in der 16-jährigen Firmengeschichte. „Allein in den letzten beiden Dezemberwochen haben unsere Teams 16 leistungsstarke Windmühlen in Betrieb genommen“, sagte Juwi-Mitgründer und Vorstand Matthias Willenbacher. 

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Das Unternehmen ist mit einer Milliarde Umsatz im Jahr 2011 einer der größten Projektierer hierzulande. Insgesamt hat Juwi im vergangenen Jahr allein in Deutschland eine Kapazität von knapp 250 Megawatt ans Netz gebracht. Das entspricht einem Marktanteil von über zehn Prozent bei den Neuinstallationen von Windenergieanlagen an Land. 

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Der Projektierer hat somit großen Anteil daran, dass sich Rheinland-Pfalz beim Windenergie-Zubau als bestes süddeutsches Bundesland auf Rang 4 der aktuellen Länderstatistik vorschieben konnte. Im vergangenen Jahr wurden dort 100 Anlagen mit einer Leistung von 288 Megawatt installiert.

Im Offshore-Bereich ist das Unternehmen nicht aktiv: „Das ganze Thema Offshore sehen wir bei Juwi kritisch, weil es der neue Teuermacher im Erneuerbare-Energien-Gesetz ist“, sagte Fred Jung, Co-Gründer und Juwi-Vorstand, gegenüber BIZZ energy today. Hier seien die Risiken einfach zu hoch. „Der Preis für Meereswindstrom liegt drei Mal höher als für Windturbinen an Land“, so Jung.

Niels Hendrik Petersen
Keywords:
Juwi | Projektfinanzierung | Offshore Windenergie | Windenergie
Ressorts:
Markets

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