Atommüll
12.08.2015

Kabinettsbeschluss zur Atommüll-Entsorgung

foto: deposit

Hendricks-Konzept sieht zwei Standorte zur Entsorgung radioaktiver Abfälle vor.

 

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Die Bundesregierung hat am heutigen Mittwoch den Bericht von Umweltministerin Barbara Hendricks (SPD) zur Lagerung bestrahlter Brennelemente und radioaktiver Abfälle beschlossen. Das Programm wird jetzt fristgerecht vor dem 23. August der Brüsseler EU-Kommission vorgelegt. 

Mit dem Entsorgungsprogramm will Hendricks Transparenz und eine belastbare, solide gerechnete und ungeschönte Planung für die Entsorgung des Atommülls schaffen.

Für die Endlagerung der radioaktiven Abfälle sieht das Konzept des Bundesumweltministeriums zwei Standorte vor. Zum einen das bereits genehmigte Endlager Konrad, dessen Erweiterung Hendricks jedoch vermeiden will. Zudem geht es um einen Standort für hochradioaktive Abfälle, den die Endlagersuch-Kommission des Bundestages festlegen muss. Deren Bericht steht noch aus.

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Der Hendricks-Bericht basiert auf einem Verzeichnis aller radioaktiven Abfälle in der Bundesrepublik. Danach sind 10.500 Tonnen Abfall in Form von bestrahlten Brennelementen zu erwarten. Zusätzlich fallen 800 Behälter mit radioaktivem Müll an. Hinzu kommt strahlendes Material aus dem Rückbau der Kraftwerke sowie Abfälle, die aus dem Schacht Asse II zurückgeholt werden sollen.

Jana Kugoth
Keywords:
Bundesumweltministerium | Atommüll | Entsorgung | EU-Komission
Ressorts:
Governance

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