Divestment
03.09.2015

Kalifornien schließt sich Divestment-Bewegung an

foto: flickr, CC, LA Mountains
State Senator Kevin de León.

Zwei staatliche Pensionsfonds sollen Geld aus Kohleindustrie abziehen.

 

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Kaliforniens staatliche Pensionsfonds „California Public Employees’ Retirement System“ (CalPERS) und „California State Teachers’ Retirement System“ (CalSTRS) sollen nach dem Willen des 24. Districts in Kalifornien ihre Investitionen aus kohlelastigen Firmen abziehen, wie aus einer Mitteilung des kalifornischen Senators Kevin de León hervorgeht.

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Ein entsprechender Gesetzesentwurf habe das Parlament in Los Angeles passiert und werde nun Kaliforniens Gouverneur Jerry Brown in Sacramento vorgelegt. Der mit 43 zu 27 Stimmen angenommene Entwurf sieht vor, die 476 Milliarden Dollar-Anteile an Kohlekonzernen aus den staatlichen Pensionsfonds bis Juli 2017 abzuziehen.

„Kohle verliert schnell an Wert und Investitionen in Kohle verlieren ihren Attraktivität für unsere Pensionäre“, sagte de León. Kohle sei „ein Ärgernis für die öffentliche Gesundheit und verträgt sich nicht mit den Werten unseres Staates bei unseren Anstrengungen im Kampf gegen den Klimawandel“, ergänzte er. 

 

Jana Kugoth
Keywords:
Divestment | Pensionsfonds | Kalifornien | Jerry Brown | Kevin de León | CalPERS
Ressorts:
Governance | Community

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