Internationale Presseschau
25.02.2013

Kalifornischer Emissionshandel bislang stabil

Bei der zweiten Auktion von Verschmutzungsrechten im US-Staat Kalifornien wurde ein Preis von umgerechnet 9,33 Euro pro Tonne Kohlenstoffdioxid erzielt, deutlich mehr als zuletzt in der EU. Umweltverbände sind mit der Entwicklung zufrieden.

„Das Ergebnis zeigt, das dies ein starker, tragfähiger CO2-Markt ist“, erklärte Derek Walker vom Environmental Defense Fund laut der Nachrichtenagentur Reuters. Die Nachfrage nach Emissionsrechten für 2013 sei demnach sogar größer gewesen als bei der ersten Auktion im November. 

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Mit umgerechnet 7,34 Euro gingen die Verschmutzungsrechte für 2016 hingegen sehr günstig über den Tisch, teilte die kalifornische Emissionsschutzbehörde ARB mit. Grund war die geringe Nachfrage. Weniger als die Hälfte der für 2016 vorgesehenen Verschmutzungsrechte seien versteigert worden.

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Der Emissionshandel in Kalifornien ist der erste seiner Art in den Vereinigten Staaten. Vorbild ist der europäische Emissionshandel, der jedoch seit Monaten am Boden liegt.  So liegt hierzulande der Preis bei weit unter fünf Euro je Tonne. Um die Preise wieder zu erhöhen, hatte der Umweltausschuss des Europäischen Parlaments erst vorige Woche für eine Verknappung der Emissionszertifikate votiert.

Den ganzen Artikel finden Sie in unserer Internationalen Presseschau.

 

Daniel Seeger
Keywords:
Emissionshandel | USA | Kalifornien
Ressorts:
Governance | Markets

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