Internationale Presseschau
07.06.2013

Kampagne der US-Konservativen gegen CO2-Steuer

depositphotos; Andrei Marincas

Ultrakonservative in den USA nehmen in Online-Kampagnen eine drohende CO2-Steuer ins Visier. Ihre Vision ist eine Energiepolitik des freien Marktes.

Americans for Prosperity (AFP), eine ultrakonservative Gruppe, hinter der auch die Öl-Milliardäre Charles und David Koch stehen, attackiert in einer Online-Werbekampagne den Kampf gegen den Klimawandel. Ziel ist es zu verhindern, dass Kraftwerksbetreiber künftig für ihre CO2-Emissionen zahlen müssen, berichtet der Londoner Guardian. 

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Die Kampagne sei eines ihrer größten Projekte in diesem Jahr, sagen die Initiatoren. 175.000 US-Dollar steckt die AFP in die Aktion.

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Über das AFP-Netzwerk sollen Bürger direkt den Druck auf Senatoren erhöhen, die sich zum Beispiel für die Einführung einer CO2-Steuer aussprechen. In einer Petition können sie dazu noch für eine Einergiepolitik des freien Marktes unterschreiben. 

Zwar richtet sich die Aktion vor allem gegen demokratische Senatoren, deren mögliche Wiederwahl im kommenden Jahr ansteht. Ziel ist jedoch auch die Klimapolitik des US-Präsidenten Barack Obama, der in seiner zweiten Amtszeit stärker gegen den Klimawandel vorgehen möchte. 25 Millionen Dollar spendete die AFP während des Präsidentenwahlkampf – gegen die Wiederwahl von Obama. Dieser hatte nach seinem erneuten Wahlsieg die Einführung einer CO2-Steuer selbst verworfen, schreibt der Guardian.

 

Redaktion
Keywords:
USA | Barack Obama | CO2 Steuer | AFP | International
Ressorts:
Governance

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