Einspeisevergütung
16.09.2013

Kein Geld mehr für Erneuerbare in Tschechien

depositphotos, Zbynek Burival
Windturbine im Bau

Ab 2014 erhalten neue Solaranlagen in Tschechien keine Förderung mehr – neue Windparks sind ab 2015 betroffen. Bestehende Anlagen werden zunächst weiter über eine Umlage gefördert.

Nach Tschechiens Abgeordnetenhaus hat nun auch der Senat zugestimmt, die Einspeisevergütung für die erneuerbaren Energien abzuschaffen. Jetzt muss noch der tschechische Präsident Milos Zeman das Gesetz unterzeichnen, dann gibt es für neue Solaranlagen ab 2014, für neue Windparks ab 2015 kein zusätzliches Geld mehr. Bereits bestehende Photovoltaik- und Windkraftanlagen erhalten zwar weiterhin eine Einspeisevergütung, diese soll aber schrittweise sinken.

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Industrie- und Handelsminister Pavel Solc hatte die Abschaffung der Photovoltaik-Einspeisevergütung bereits seit längerem angekündigt. Begründung: Die Stromerzeugung aus Solar- und Biogasanlagen habe bereits 2011 die Ausbauziele für 2013 überschritten. Tschechien verfügt aktuell über knapp 22.000 Solaranlagen mit einer Gesamtleistung von über 2.000 Megawatt.

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Daniel Zugehör
Keywords:
Tschechien | Einspeisevergütung | erneuerbare Energien | Photovoltaik | Windenergie | Energiepolitik
Ressorts:
Finance

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