Die Pläne der Bundesregierung zu einem Kapazitätsmarkt nehmen Gestalt an. So solle die geplante Regelung an die Einhaltung von Emissions-Standards gekoppelt werden, berichtet die Rheinische Post unter Berufung auf Regierungskreise.

Demnach würden Braunkohle-Kraftwerke nicht in den Kapazitätsmarkt einbezogen werden. Versorger und Stadtwerke, die auf Kraft-Wärme-Kopplung setzen, sollen besonders unterstützt werden.

Das Bundeskabinett will voraussichtlich am 19. November das „Grünbuch“ zum neuen Strommarkt-Design behandeln, heißt es weiter. Ende 2015 soll ein entsprechender Gesetzesentwurf vorgelegt werden.