Investitionen
08.08.2014

KfW gewährt Indien Milliarden-Kredit für Stromnetz

Depositphotos.com

Die KfW unterstützt Indien mit bis zu 1,3 Milliarden Dollar beim Ausbau seines Stromnetzes. Die Regierung Modi will der wachsenden Menge Ökostrom im Netz Herr werden und einen Mega-Blackout wie 2012 künftig vermeiden.

 

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Für acht Milliarden US-Dollar will Indien sein Stromnetz laut der Renewable Energy World ausbauen, um der wachsenden Menge Ökostrom im Netz zu begegnen. Das südasiatische Land will bis 2022 seine Kapazitäten an erneuerbarer Energie mehr als verdoppeln, von derzeit 32 auf dann 72 Gigawatt (GW).

Der staatliche Stromversorger Power Grid Corporation of India habe bereits ein Bieterverfahren für Firmen in zwei indischen Bundesstaaten eröffnet, sagte Andreas Thermann, stellvertretender Direktor der KfW Indien. Die KfW unterstützt das Projekt und stellt dafür zunächst 334 Millionen US-Dollar zur Verfügung. Der Kredit könne auf rund 1,3 Milliarden US-Dollar erhöht werden.

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Es ist ein erklärtes Ziel der Regierung von Premierminister Narendra Modi, dass jeder indische Haushalt bald rund um die Uhr zuverlässig mit Strom beliefert wird. 2012 kam es zu einem großen Stromausfall, bei dem das halbe Land im Dunkeln saß – rund 600 Millionen Menschen waren davon betroffen.

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Daniel Zugehör
Keywords:
Indien | KfW | Narendra Modi | Stromnetz | Grid | Power Grid | Erneuerbare Energie | Blackout
Ressorts:
Finance | Governance | Markets

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