Dezentrale Stromerzeugung
28.11.2016

Klimaschutz-Trend in deutschen Unternehmen

Foto: Pfeifferfranz / Wikimedia
Blockheizkraftwerke in Kombination mit Erneuerbaren sind laut Eon interessante Optionen für Manager auf der Suche nach Energie-Autarkie.

Energiesparen und eigene Erneuerbare rücken zunehmend in den Fokus, sagt eine Umfrage des Energieriesen Eon.

Klimaschutz scheint en vogue in deutschen Unternehmen: Einer aktuellen Trendstudie des Energieversorgers Eon zufolge zeigt sich das in den Investitionsentscheidungen. Rund 75 Prozent der befragten Geschäftsführer geben demnach an, dass sie in den vergangen drei Jahren in den Klimaschutz investiert haben. Die Sanierung von Heizungen und der Einbau effizienterer Beleuchtung waren laut Studie dabei für jedes zweite Unternehmen die wichtigsten Maßnahmen. Bei größeren Firmen mit mehr als 50 Millionen Euro Jahresumsatz interessiert sich demzufolge die Hälfte für eigene Kleinkraftwerke.

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Im Mittelpunkt des Interesses an der eigenen Energieerzeugung stehen laut Eon Blockheizkraftwerke, oft in Kombination mit Photovoltaik-, Solarthermie- oder kleineren Windkraftanlagen. Je größer das Unternehmen ist, desto spannender wird dieser Selbstversorger-Ansatz, um Strom- und Heizkosten zu senken, heißt es in der Studie. Den knapp hundert Befragten zufolge stellen viele Firmen außerdem bei ihrer Produktion auf energiesparende Verfahren um und setzen auf Gebäudedämmung. Jedes dritte Unternehmen gibt laut Trendstudie an, dort investiert zu haben.

Tim Lüdtke
Keywords:
Klimaschutz | Unternehmen | Energieeffizienz | Einsparungen | Dezentrale Energieerzeugung
Ressorts:
Markets | Community

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