Da sich die Arktis stärker erwärme als andere Teile der Welt, verringere sich die Temperaturdifferenz zwischen den heißesten und kältesten Regionen, heißt es in der Studie des Potsdamer Instituts für Klimaforschung (PIK).

Diese Temperaturunterschiede seien jedoch ein wesentlicher Treiber für die globalen Luftströmungen. Sie haben „normalerweise die Form von großen Wellen, die um den Planeten wandern und dabei zwischen den Tropen und der Arktis oszillieren“, erklärt Studien-Autor Vladimir Petoukhov. Im Wechselspiel würde demnach warme Luft aus den Tropen nach Norden und kalte Luft aus der Arktis nach Süden bewegt.

Bei mehreren Wetter-Extremen seien diese Ströme zuletzt jedoch annähernd zum Erliegen gekommen. „Statt dass sie kühle Luft bringen, nachdem sie zuvor warme Luft gebracht haben, bleibt einfach die Wärme“, sagt Petoukhov. Die Folge sind Hitzewellen wie 2011 in den USA oder im Jahr davor in Russland. 

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(depositphotos, Ben Goode)