E-Mobilität
03.12.2013

Kraftfahrtbundesamt sieht keine Probleme bei Tesla

Foto: Tesla

Nach einer Serie von Batteriebränden in seinem Elektrosportwagen Model S bekommt das US-Start-up Tesla Schützenhilfe aus Deutschland. Laut Kraftfahrtbundesamt sind die Brände nicht auf einen Herstellerfehler zurückzuführen.

Für das erfolgsverwöhnte Unternehmen aus Kalifornien hatten die Brände von drei Model S in den USA und Mexiko für einen Dämpfer gesorgt. Erste kritische Stimmen wurden laut, ob das Fahrzeug mit seinem 600 Kilogramm schweren Batteriepack an Bord wirklich sicher ist.

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Bei den drei Fahrzeugen war es, teilweise nach Kollisionen, zu einem Batteriebrand gekommen. Verletzt wurde dabei niemand. Dennoch brach der Kurs der Tesla-Aktie nach einer wahren Rallye in der ersten Jahreshälfte seit Oktober um rund 30 Prozent ein.

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Das Kraftfahrtbundesamt in Flensburg teilte nun mit, dass nach Aktenlage kein herstellerseitiger Mangel als unfallursächlichfestgesellt werden konnte. Es seien beim Model S keine weiteren Maßnahmen nach dem Produktsicherheitsgesetz nötig. Die Zulassung des E-Autos für den deutschen Markt bleibt damit erhalten. Hierzulande ist der Wagen seit Sommer zu haben.

Analysten bewerten die Tesla-Zukunft positiv. Das Bankhaus Jefferies stuft die Aktie weiterhin mit Kaufen“ ein, senkte aber das Kursziel von 210 auf 190 US-Dollar. Aktuell notiert das Papier bei 128 US-Dollar.

Karsten Wiedemann
Keywords:
Tesla | E-Mobilität
Ressorts:
Technology | Markets

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