Europa
03.09.2012

Mega-Investment in rumänischen Wind

Eine französische Holding-Gesellschaft investiert drei Milliarden Euro in rumänische Windparks. Bis 2017 sollen 2.000 Megawatt installiert werden.

Die französische Filasa International plant, in den kommenden Jahren drei Milliarden Euro in Windenergieanlagen in Rumänien mit einer Gesamtkapazität von 2.000 Megawatt zu investieren. Das meldet die rumänische Nachrichtenagentur Agerpress und zitiert dazu Bernard Esquirol, Geschäftsführer des Unternehmens: „Wir erwarten, die maximale Leistung bis 2017 zu erreichen.“

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Über den rumänischen Ableger Eolenvest möchten die Franzosen zunächst in den Regionen Braila und Buzau die ersten zehn Windparks mit insgesamt 897 Megawatt Leistung für rund 1,4 Milliarden Euro aufbauen. Weitere Parks sollen in den Regionen Suceava (über 500 Megawatt) und Caras Severin (700 Megawatt) hinzu kommen.

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Die Projekte in Rumänien starten dabei später als geplant, da der Turbinenlieferant Vestas ausgewechselt würde, sagt Esquirol: „Zurzeit führen wir Gespräche mit Alstom und Siemens.“ Neben den Wind-Projekten plant das französische Unternehmen auch in den Photovoltaik-Sektor des Landes zu investieren. Auf 1.200 Hektar sollen 300 Megawatt errichtet werden.

Daniel Seeger
Keywords:
Banken und Finanzinvestoren | Energie | Windenergie
Ressorts:
Finance

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