Energieversorgung
07.06.2012

Mehr Erdöl aus Deutschland

Shell, Wintershall und Co fördern mehr Erdöl in Deutschland – es bleibt ein Tropfen auf den heißen Stein. Der druckfrische Jahresbericht der zuständigen Behörde liefert neue Zahlen.

Die Erdölförderung in Deutschland ist 2011 im Vergleich zum Vorjahr um rund 6,6 Prozent auf insgesamt 2,7 Millionen Tonnen angestiegen. Das teilte das Landesamt für Bergbau, Energie und Geologie (LBEG) in Hannover in seinem aktuellen Jahresbericht mit. Vor allem in den Feldern Mittelplate-Dieksand in Schleswig-Holstein und am Römerberg in Baden-Württemberg wurde demnach mehr Erdöl gepumpt als zuvor. Insgesamt werden jedoch nur rund drei Prozent des deutschen Ölbedarfs durch die heimische Förderung gedeckt.
 
Dagegen hat die Erdgasförderung um rund fünf Prozent oder 13 Milliarden Kubikmeter abgenommen. Dies ist laut LBEG vor allem auf den natürlichen Förderabfall der Lagerstätten zurückzuführen. Die Bohrmeter aller Erdöl- und Erdgasbohrungen habe im vergangenen Jahr rund 73 Kilometer betragen, den seit Jahren höchsten Stand. „Die Anzahl der aktiven Explorationsbohrungen ist von 13 auf zehn gesunken“, heißt es im LBEG-Bericht.

Anzeige

Anzeige

Niels Hendrik Petersen
Keywords:
Erdgas | Rohstoffe
Ressorts:
Markets

Neuen Kommentar schreiben

 

Newsletter bestellen – Wunschausgabe erhalten

Jetzt den wöchentlichen
Newsletter bizz energy weekly abonnieren
und eine Ausgabe
Ihrer Wahl kostenlos erhalten.

Hier geht es zur Aktion!

 
 

bizz energy Research

Energie, Digitalisierung und Mobilität.
Unsere Factsheets bieten visualisierte Daten, liefern Fakten und stellen Zusammenhänge zu den Top-Themen der Energiewende dar.


Mehr Informationen