Gespeicherte Energie war und ist das Rückgrat unserer globalen Energiewirtschaft. Bei Öl und Gas hat die Natur die Speicherung übernommen; heutzutage wird Energie von Menschenhand in Stauseen gespeichert. Die Speicherung von Energie durch Wasserkraft wird immer eine wichtige Rolle einnehmen. Die Frage ist, wie kann man die tragende Funktion der fossilen Energieträger ersetzen? Wahrscheinlich wird es eine Mischung vieler Technologien sein, die die unstete Erzeugung von Elektrizität aus erneuerbaren Energien mit den Bedürfnissen der Verbraucher in Einklang bringen muss. Große Batteriespeicher werden vornehmlich zur Netzstützung und Spitzenlastabdeckung dienen. Kleine bis mittlere dezentrale Batteriespeicher sind das Rückgrat, um Angebot und Nachfrage in Einklang zu bringen. Neue „Power-to-Gas“-Anlagen werden durch die Umwandlung von Elektrizität in Gas und Wasserstoff ebenso ihren Beitrag leisten. Diese Anlagen werden zunächst hohe Investitionen erfordern, die künftig nicht mehr von den klassischen Versorgern, sondern von Investoren aufgebracht werden müssen. Speicher sind deshalb mehr Evolution als Revolution – der Eintritt von Finanzinvestoren kommt einer Revolution deutlich näher. 


Die Antwort von Lichtblick-Geschäftsführer Gero Lücking lesen Sie hier. 

Die Antwort von Bundesnetzagentur-Präsident Jochen Homann lesen Sie hier. 

Die Antwort von Acatech-Präsident Reinhard F. Hüttl lesen Sie hier. 

Die Antwort von GP Joule-Geschäftsführer Ove Petersen lesen Sie hier. 

(foto: KGAL)