Das ist das Ergebnis einer Studie unter der Leitung von Finanzprofessor Manfred Sargl von der Bundeswehr-Universität Neubiberg im Auftrags des Emissionshasues Chorus Clean Energy über das Anlageverhalten institutioneller Investoren.

Knapp die Hälfte der befragten Studienteilnehmer haben bereits in Erneuerbare investiert. Befragt wurden professionelle Geldanleger aus den Bereichen Versicherungen, Versorgungswerke, Pensionskassen, Banken, Stiftungen und Unternehmen mit einem Gesamtvermögen von 764 Milliarden Euro.

Ein Drittel plane in Kürze eine Geldanlage im Bereich der Erneuerbaren, heißt es in dem Papier weiter. Überwiegend wurde das Geld in Solar-Technik angelegt, aber auch Windkraft gewinnt an Popularität.

Der Nachhaltigkeitsgedanke spiele bei den Investitions-Entscheidungen entgegen der Erwartung eine untergeordnete Rolle, so die Autoren. Auch die Höhe der Rendite sei nebensächlich. Wichtiger seien Sicherheit und Beständigkeit der Finanzprodukte.

Die Politik müsse deshalb stabile Rahmenbedingungen liefern, lautet das Studien-Fazit. Dann könne das finanzielle Engagement bei grünen Anlageformen noch erhöht werden.