Insbesondere der Ausstoß von Methan, das um ein Vielfaches klimaschädlicher ist als Kohlenstoffdioxid, soll im US-Staat eingedämmt werden. Zusammen mit Förderkonzernen wie Anadarko Petroleum und Noble Energy sowie der Umweltorganisation Environmental Defense Fund hat die Luftschutz-Behörde APCD nun entsprechende Regeln ausgearbeitet, wie die Nachrichtenagentur berichtet. Diese sollen innerhalb des Umweltministeriums in Colorado weiter ausgearbeitet werden. 

Laut dem Vorschlag müssten Konzerne künftig die Produktion und den Transport von Schiefergas regelmäßig mit Infrarot-Kameras und anderen Technologien nach möglichen Gaslecks untersuchen. „Der Vorschlag ist auch ein Modell für die gesamte Nation“, sagte Fred Krupp, Präsident des Environmental Defense Fund. 

In Colorado ist die Schiefergasförderung zwischen 2007 und 2011 laut Reuters um 27 Prozent gestiegen. Das Fracking, bei dem ein Gemisch aus Wasser, Sand und Chemikalien in den Untergrund gepresst wird, ist bei Umweltschützern wegen der möglichen Verschmutzung des Grundwassers oder dem unkontrollierten Gasaustritt hoch umstritten. Drei Städte haben sich Anfang des Monats im Bundesstaat für ein Verbot des Fracking ausgesprochen. 

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(depositphotos, Andy Dean)