In Großbritannien lägen die Emissionen damit auf einem so niedrigen Niveau wie seit 1990 nicht mehr, berichtet der britische Guardian unter Berufung auf die am Donnerstag veröffentlichte Zahlen des britischen Statistikamts. 

Grund sei der sinkende Energieverbrauch der britischen Haushalte und der geringerne Nutzung fossiler Energieträger wie Kohle. 

Damit liegt Großbritannien im globalen Trend. Laut einer Studie der Internationalen Energieagentur (IEA) blieben die weltweiten CO2-Emissionen trotz drei Prozent Wirtschaftswachstums im Jahr 2014 auf einem konstanten Niveau. Damit sei erstmalig eine Entkopplung von Wirtschaftswachstum und Emissionen gegeben.

Energieminister Ed Davey (Liberal Democrats) kommen die beeindruckenden Zahlen wie gerufen. Im Mai wählt Großbritannien ein neues Parlament. 

(foto: deposit)