Beim Mannheimer Bioethanol-Hersteller Cropenergies sank in der ersten Hälfte des Geschäftsjahrs das Ergebnis vor Steuern, Zinsen und Abgaben (EBITDA) um 21 Prozent auf 42 Millionen Euro. Das operative Ergebnis lag mit 26 Millionen Euro sogar 30 Prozent unter dem Vorjahreswert. Als Ursache führt das börsennotierte Unternehmen höhere Rohstoffkosten an. 

Trotzdem konnte Cropenergies im ersten Halbjahr seinen Umsatz um 16 Prozent auf 372 Millionen Euro erhöhen. Laut Unternehmen stieg vor allem der Absatz von Bioethanol.

Die Mannheimer halten an ihrer Prognose für das gesamte Geschäftsjahr fest, und peilen einen Umsatzwachstum von bis zu 20 Prozent an. Ein wesentliche Beitrag dazu verspricht sich das Unternehmen dabei aus dem Kauf des britischen Bioethanol-Spezialisten Ensus, dessen Anlagen demnächst in Betrieb gehen sollen. Das operative Ergebnis zwischen 40 und 50 Millionen Euro, nach 87 Millionen Euro im Vorjahr. 

 
(Cropenergies)