Im ersten Halbjahr 2014 investierte Mexiko insgesamt 1,3 Milliarden US-Dollar in Erneuerbaren-Projekte, also Wind- und Solarenergie, Geothermie und Wasserkraft. Das geht aus einer neuen Studie der Nachrichtenagentur Bloomberg hervor. Damit könnte das Land die Marke des vergangenen Jahr übertreffen – 2013 beliefen sich die Investitionen auf 1,6 Milliarden Dollar.

Die Mittel-Amerika-Staaten Guatemala, El Salvador, Honduras, Nicaragua, Costa Rica und Panama investierten zusammen mit 317 Millionen Dollar nicht halb so viel wie 2013, mit insgesamt einer Milliarde Dollar an Investitionen.

Für Mexiko und Mittelamerika rechnen die Bloomberg-Analysten vor allem bei der Windenergie mit einem Anwachsen der neu installierten Kapazitäten auf mehr als ein Gigawatt (GW) in diesem Jahr. Sowohl 2015 als auch 2016 könnten weitere 1,3 GW dazukommen.

Bei der Solarenergie erwartet die Studie für dieses Jahr einen moderaten Zubau von 193 Megawatt (MW), der sich aber steigern könnte: auf 355 MW 2015 und 456 MW 2016.

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