Der mexikanische Senat gab am Dienstag grünes Licht für die Wahlreform – unter anderem ermöglicht sie Abgeordneten mehrere Amtszeiten und stärkt die Macht des Kongresses zu Ungunsten des Präsidenten Enrique Pena Nieto. Die Wahlreform war Bedingung der konservativen Opposition für ihre Unterstützung der Energiemarktreform im Land. Diese ist das Kernstück der neuen Politik des mexikanischen Präsidenten. 

Mit der Reform will Pena Nieto die seit Jahren zurückgehende Rohölproduktion aufhalten, indem er den staatlich kontrollierten Öl- und Gassektor auch für private Unternehmen öffnet. Mexiko ist laut Gemeinschaft Ölfördender Staaten der zehntgrößte Ölproduzent weltweit. Auf das Geschäft hat der staatliche Förderkonzern Pemex seit Jahrzehnten das Monopol.