Studie
04.09.2013

Milliarden-Ersparnis durch Erneuerbare

Sabine Vielmo / Greenpeace Energy eG
Windpark Ketzin

Neue Wind- oder Solaranlagen produzieren Strom schon heute zum Teil günstiger als konventionelle Kraftwerke. Zu diesem Ergebnis kommt eine Studie des Ökostromversorgers Greenpeace Energy. Bis zur Jahrhundertmitte ließen sich mit grüner Energie demnach mehr als 500 Milliarden Euro sparen.

Mitten in der Debatte um die Kosten für den Ausbau der erneuerbaren Energien veröffentlichte der Energieversorger Greenpeace Energy eine Studie, die den Kostenvorteil von Ökostrom herausstellen soll. Die vom Berliner Forum Ökologisch-Soziale Marktwirtschaft (FÖS) durchgeführte Studie vergleicht die Nettokosten des Ausbaus erneuerbarer Energien mit denen der konventionellen Stromerzeugung. Das Ergebnis: Strom aus neu gebauten Wind-, Wasser- und Solaranlagen könnte bis zum Jahr 2030 im Schnitt 3,1 Cent pro Kilowattstunde weniger kosten als solcher aus fossilen Quellen. Technische Innovationen und wachsende Routine ließen die Kosten für Ökostrom-Anlagen weiter sinken.

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Als Indikator für die Kosten, die der Ausbau der Erneuerbaren hervorruft, sei die Umlage für das Erneuerbare-Energien-Gesetz nicht geeignet, heißt es in der Studie. Die Nettokosten des Ausbaus beinhalten auch die vermiedenen Umweltkosten. Atomkraft und Kohle verursachen Schäden, die von der Allgemeinheit bezahlt werden müssten, argumentieren die Autoren. Sie errechnen daraus einen Kostenvorteil für die erneuerbaren Energien. Dieser könne sich bis zum Jahr 2050 auf 522 Milliarden belaufen.

Daniel Zugehör
Keywords:
Erneuerbare-Energien-Gesetz | Greenpeace Energy | Strompreis | EEG-Umlage | FÖS | Forum Ökologisch-Soziale Marktwirtschaft
Ressorts:
Markets

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