Intelligente Stromnetze bleiben ein Wachstumsmarkt. Laut Analyse von Bloomberg New Energy Finance flossen 2012 weltweit rund 10,3 Milliarden Euro in den Aufbau von Smart Grids, sieben Prozent mehr als im Jahr zuvor. Fast die Hälfte der Investitionen flossen in intelligente Stromzähler, die etwa den Verbrauch von einzelnen Geräten messen oder nach den günstigsten Stromtarifen suchen können.

Energieversorger in den USA wendeten mit rund 3,2 Milliarden Euro am meisten für die intelligente Netzinfrastruktur auf. An zweiter Stelle liegt China mit 2,4 Milliarden Euro. Analysten rechnen damit, dass China bald zum größten Smart-Grids-Investor aufsteigen wird.

Europa hält sich zurück

Europa hält sich bei dem Thema bisher zurück. 1,4 Milliarden Euro flossen dort im vergangenen Jahr in intelligente Stromzähler und ähnliches. 

Die Analysten von Bloomberg New Energy Finance gehen davon aus, dass die Investitionen in Smart Grids 2018 ein Volumen von über 18 Milliarden Euro erreichen werden. Hauptreiber sind politische Vorgaben der jeweiligen Regierungen.

 

 

()