Das LNG-Terminal soll über einen Speicher sowie eine Anlage verfügen, die das flüssige Gas wieder in Gasform bringt. Über eine Pipeline von 18 Kilometer Länge gelangt das Gas in das litauische Netz.

Laut Europäischer Investitionsbank ist der Bau notwendig, um die Energieimporte des Landes zu diversifizieren und Reservekapazitäten für Notfälle, etwa ein Ausbleiben von Gaslieferungen aus Russland, aufzubauen.  Der litauische Energieminister  Jaroslav Neverovič bezeichnete den neuen LNG-Hafen auch als ein wesentliches Element der Energiestrategie des Landes.

Die Anlagen im Hafen von Klaipeda soll Ende 2014 fertiggestellt sein. Betreiber ist die litauische Klaipedos Nafta.