Studie
06.06.2013

Misstrauen gegen Stromdiscounter

Die meisten Deutschen lehnen Billiganbieter ab. Gerade ein Fünftel würde Strom von den günstigen Versorgern beziehen.

 

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Nur eine Minderheit der Deutschen (18 Prozent) können sich vorstellen ihren Strom von einem Billiganbieter zu beziehen. Fast die Hälfte der Verbraucher (46 Prozent) achtet nicht nur auf den Preis sondern auch auf den Kundenservice. Zu diesem Ergebnis kommt eine aktuelle Umfrage des Marktforschungsunternehmens Yougov im Auftrag des Hamburger Stromanbieters Lichtblick.

Fast drei Viertel der Verbraucher misstrauen demnach mittlerweile Stromdiscountern. Nicht ganz zu Unrecht, denn in der Vergangenheit haben die Unternehmen oft für negative Schlagzeilen gesorgt. So hat Stromdiscounter Teledax im Jahr 2011 Insolvenz angemeldet, 2013 ging Flexstrom pleite. Von den Pleiten waren mehr als eine Million Kunden betroffen. Auch andere Anbieter stehen Medienberichten zufolge derzeit wegen fragwürdiger Geschäftsmodelle in der Kritik, darunter die Firmengruppe Care Energy mit mittlerweile rund einer Viertelmillion Kunden.  

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Jährlich wechseln rund zwei Millionen Menschen ihren Anbieter, dabei orientieren sich die meisten am Preis. Die Discounter locken mit Billigtarifen und bieten ihren Strom deutlich günstiger als Wettbewerber an. Dafür müssen die Kunden aber weit im Voraus zahlen. Gehen die Unternehmen pleite, ist meist auch das vorgestreckte Geld weg.

 

Redaktion
Keywords:
Stromdiscounter | Yougov | Flexstrom | Lichtblick
Ressorts:
Markets

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