Wie das Unternehmen aus Zeven in Niedersachsen mitteilte, müssen 70 der insgesamt 715 Beschäftigen gehen. MT-Energie reagiere damit auf geänderte Marktgegebenheiten. Mit der Novelle des Erneuerbare-Energien-Gesetzes im Jahr 2012 hatte es einige Änderungen für die Branche gegeben. So wurde der zulässige Mais-Anteil in den Biogasanlagen begrenzt. Zudem müssen Betreiber nachweisen, dass sie die bei der Stromproduktion aus Biogas anfallende Wärme sinnvoll nutzen. 

Der Bau neuer Anlagen ging daraufhin deutlich zurück. Insgesamt sind in Deutschland knapp 8.000 Anlagen am Netz. 

Als Reaktion will MT-Enegie das Auslandsgeschäft nun noch weiter ausbauen. Das weitere Wachstum des Unternehmens wird aus Sicht der Zenener daher vornehmlich in den internationalen Märkten stattfinden.