Nach vorläufigen Zahlen hat Munich Re das Geschäftsjahr 2012 mit einem Gewinn von 3,2 Milliarden Euro abgeschlossen, nach 710 Millionen Euro im Vorjahr.

Die Schäden aus Naturkatastrophen machten 2012 rund 1,3 Milliarden Euro aus. Im Jahr 2011, das unter anderem durch das Unglück in Fukushima und die Erdbeben in Neuseeland geprägt war, hatten Schäden in Höhe von 4,5 Milliarden Euro einen großen Teil des Gewinns vernichtet.  

Als größtes Schadensereignis des vergangenen Jahres nennt Munich Re den Wirbelsturm Sandy, der im Oktober die amerikanische Ostküste verwüstete (BIZZ energy today berichtete). Sandy verursachte versicherte Schäden in Höhe von 18,5 Milliarden Euro und kostete die Munich Re etwa 800 Millionen Euro. 

Ansonsten sei jedoch das Jahr im Hinblick auf Naturkatastrophen relativ ruhig verlaufen, teilte der Konzern mit. Deswegen könne man bei der Erneuerung entsprechender Rückversicherungsverträge nicht mit einem Anstieg der Prämien rechnen. Sollten keine außerordentlichen Schadenereignisse eintreten, erwartet Munich Re weiterhin stabile Preise.

Insgesamt ist der Konzern mit den Ergebnissen für das Jahr 2012 zufrieden. Der Gewinn im vierten Quartal 2012 habe mit 480 Millionen Euro alle Erwartungen übertroffen. Am Erfolg sollen die Aktionäre über eine höhere Dividende teilhaben.

Die soll von 6,25 Euro im Jahr 2011 um zwölf Prozent auf sieben Euro für 2012 steigen. „Die Nachfrage nach Rückversicherungsschutz bleibt relativ konstant, Kapazität ist ausreichend vorhanden“, erklärte Vorstandsmitglied Torsten Jeworrek.

 

(pixelio/ Joujou)