Öl-Pipeline
07.01.2016

Nach dem Aus für Keystone-XL: TransCanada reicht Klagen ein

foto: flickr/Ray Bodden

Der kanadische Pipeline-Betreiber will Obamas Absage an das Megaprojekt nicht kampflos hinnehmen – und fordert 15 Milliarden US-Dollar Schadensersatz.

 

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Der Streit um das umstrittene Ölpipeline Keystone XL geht in die nächste Runde. Pipeline-Projektierer TransCanada hat vor dem Bundesgericht in Texas eine Klage gegen den von US-Präsident Barack Obama im November erteilten Baustopp an die Ölpipeline Keystone XL eingereicht. Die Absage an das Projekt sei eine „willkürliche und ungerechte Entscheidung“ gewesen, heißt es in einer am Mittwoch veröffentlichten Pressemittelung von TransCanada.

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Außerdem werde mit der Einstellung des Projekts das Nordamerikanische Freihandelsabkommen NAFTA verletzt, schreibt der Projektierer darin weiter. TransCanada fordert deshalb Schadensersatzzahlungen in Höhe von 15 Milliarden US-Dollar.

US-Präsident Barack Obama hatte Anfang November des vergangenen Jahres das Aus für die umstrittene Pipeline verkündet, die Öl von Kanada nach Texas transportieren sollte. Keystone XL diene nicht den „nationalen Interessen der USA“, begründete der Präsident seine Entscheidung. Damit folgte er dem Rat der amerikanische Umweltbehörde EPA. In einem Gutachten hatte die Behörde vor Umweltrisiken wie steigenden Treibhausgasemissionen gewarnt

Redaktion
Keywords:
Keystone XL | Transcanada | Pipeline | Öl | USA | Kanada | Barack Obama | Klage | Texas
Ressorts:
Governance

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