Der Energie- und Klima-Ausschuss im Londoner Parlament mahnt: Ohne die Technologie zur Abscheidung und Speicherung von klimaschädlichem Kohlenstoffdioxid steigen die Ausgaben für den Klimaschutz auf mehrere Milliarden britische Pfund. Das würde die für die CCS-Förderung ursprünglich vorgesehenen Fördergelder in Höhe von einer Milliarde Pfund erheblich übertreffen, meldet der Gurdian.

Auch das Beratungsgremium „Carbon Climate Change Committee“ drängt: Neue Technologien müssten weiter unterstützt werden – auch, wenn dabei kurzfristig hohe Kosten entstünden. Nur dann könnten die ehrgeizigen nationalen Klimaschutzziele erreicht werden. Großbritannien will seine CO2-Emissionen bis 2050 um 80 Prozent im Vergleich zum Basisjahr 1990 senken. 

Auf der Pariser Klimakonferenz im Dezember vergangenen Jahres hatten die UN-Mitgliedstaaten ehrgeizige internationale Klimaschutzpläne beschlossen, um die Erderwärmung auf deutlich unter Zwei-Grad zu senken.

Jedoch hatte Finanzminister George Osborne kurz vor Beginn des Klimagipfels plötzlich verkündet, die Finanzierung der vielversprechenden Technologie nach zehn Jahren aufzugeben. 

Der nationale Rechnungshof plant, die Entscheidung zum Stopp der CCS-Projekte zu prüfen.

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(foto: Flickr/Natural England)