Pariser Klimagipfel
23.11.2015

Nach Demonstrationsverbot: Guerilla-Aktionen in Paris geplant

foto: flickr/Takver

Klima-Aktionsbündnisse planen kleine dezentrale Aktionen, weil die Großdemonstrationen im Rahmen des Klimagipfels in Paris untersagt wurden.

 

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Für die Umweltgruppen sei das Verbot „eine große Enttäuschung“, sagte Ann Kathrin Schneider, Leiterin Internationale Klimapolitik beim BUND am heutigen Montag auf einer Pressekonferenz in Berlin. Klimaaktivisten hatten für den 29. November und für den 12. Dezember durch die Pariser Innenstand große Protestmärsche geplant. Diese hatte der französische Außenminister Laurent Fabius nach den verheerenden Anschlägen verboten.

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Klima-Demos weltweit am 29. November

Jetzt verfolgen die Organisationen eine neue Strategie. Unter dem Motto „Global Climate March“ sind am kommenden Sonntag in 150 Ländern insgesamt rund 2.000 Demonstrationen geplant. Der WWF, einer der Unterstützer, rechnet in Berlin mit 10.000 bis 12.000 Teilnehmern. Der Demonstrationszug soll um 12.00 Uhr am Hauptbahnhof beginnen und um 14.00 Uhr am Brandenburger Tor ankommen.

Was passiert nach dem Ende des Gipfels?

Die Strategie für das Konferenzende am 12. Dezember steht noch nicht fest. Der BUND rechnet jedoch mit vielen kleineren Aktionen mit maximal zehn bis zwölf Leuten – auch in der Pariser Innenstadt und im Konferenzgebäude . Zusätzlich werde an der Online-Mobilisierung aktiv gearbeitet, sagte BUND-Mitarbeiterin Schneider. 

Haben Sie Fragen oder Anregungen zum UN-Klimagipfel? Dann schreiben Sie uns unter: klimagipfel@bizzenergytoday.com oder per Twitter @bizzenergytoday.

Jana Kugoth
Keywords:
Bund | Klimagipfel | Paris | WWF | Demonstrationen | Laurent Fabius | Terroranschläge
Ressorts:
Governance | Community

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