Versorgungssicherheit
05.12.2012

Netzbetreiber sichert sich gegen Blackout

Tennet stellt für den nächsten Winter eine Not-Reserve mit einer Leistung von zwei Gigawatt bereit. Mit dabei ist ein Öl-Kraftwerk in Österreich.

 

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Der Netzbetreiber Tennet rüstet sich gegen kritische Netzsituationen im nächsten Winter. „Wir haben zusätzlich zur Kaltreserve aus Österreich jetzt weitere über 1.000 Megawatt Kaltreserve aus Süddeutschland gesichert, um für den kommenden Winter vorbereitet zu sein“, sagte heute Tennet-Chef Martin Fuchs. Die Kaltreserve ist eine Art Sicherheitspuffer für Stromnetze und -versorgung. Insgesamt hat das Unternehmen nach eigenen Angaben knapp 2.000 Megawatt für den Notfall unter Vertrag genommen.

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Bei der Kaltreserve aus Österreich handelt es sich um insgesamt fünf Öl- und Gas-Kraftwerke, die Tennet auch im vergangenen Winter 2011/2012 eingesetzt hatte.  

Die nun für die Wintermonate zusätzlich gesicherten Gaskraftwerke sind die Blöcke Staudinger 4 und Irsching 3 in der Nähe von Frankfurt und Ingolstadt. Dazu kommen weitere Reservekraftwerke in Deutschland, so dass alle vier Netzbetreiber der Höchstspannungstrassen auf insgesamt 2.500 Megawatt Kaltreserve zurückgreifen könnten.

Niels Hendrik Petersen
Keywords:
Stromnetz | Blackout | Tennet | Kaltreserve
Ressorts:
Governance | Technology

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