Windenergie
20.06.2013

Neue Offshore-Allianz

Foto: Siemens

Die beiden großen Netzbetreiber Tennet und 50 Hertz haben eine Kooperation für einen schnelleren Ausbau der Offshore-Windenergie ins Leben gerufen. Mit im Boot sitzen die Betreiber der Windparks.

Die Bundesregierung verfolgt bei der Offshore-Windkraft ehrgeizge Ziel. Doch immer wieder kommt es auf hoher See zu Problemen, die den Ausbau verzögern. Tennet und 50 Hertz wollen nun enger mit den Parkbetreibern zusammenarbeiten, um die Förderung von Windenergie in der Nord- und Ostsee voranzutreiben. „Eine Verstetigung der Entwicklung ist volkswirtschaftlich sinnvoll und bietet den Investoren auch die notwendige Planungssicherheit“, erklärt 50 Hertz-Chef Boris Schucht.

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Die Unternehmen werden sich in den nächsten Wochen mehrmals treffen, um gemeinsam Lösungsansätze zur effizienten Nutzung der bereits entstehenden Netzanbindungskapazität und zur Kostensenkung bei Ausbau und Anbindung der Windenenergie auf See zu entwickeln. In drei Projektgruppen werden dabei unterschiedliche Schwerpunkte gesetzt.

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Nach dem Willen der Bundesregierung sollen bis zum Jahr 2023 Offshore-Windenergieanlagen mit einer Kapazität von bis zu 14 Gigawatt (GW) in Betrieb sein. Derzeit befinden sich rund drei GW Offshore-Windenergie in der Pipeline, die bis 2015 installiert sein sollen. Zum Vergleich: Ein Kernkraftwerk kommt auf etwa ein Gigawatt

TG
Keywords:
Tennet | 50 Hertz | Offshore Wind
Ressorts:
Markets

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