Digitalisierung
19.11.2015

Neue Studie: Energiebranche abwartend bei Investitionen in Digitalisierung

Die Investitionen in die digitale Transformation beschränken sich laut Studie derzeit auf „Leuchtturmprojekte“. Energiebranche sieht sich jedoch auf dem richtigen Weg.

 

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Die Energieversorger und Netzbetreiber hinken bei der Digitalisierung noch hinterher. Das ist das Ergebnis einer am heutigen Donnerstag veröffentlichten Studie des Hamburger Beratungshauses Sopra Steria in Kooperation mit der Universität Hamburg. „Die Investitionen in die digitale Transformation konzentrieren sich in der Energiewirtschaft aktuell auf wenige Leuchtturmprojekte“, sagt der zuständige Sopra Steria-Berater Norbert Neumann. „Die Mehrheit der Unternehmen wartet ab und sondiert die Lage. Von bahnbrechenden Entscheidungen und deren Umsetzung sind die meisten Energieversorger noch ein gutes Stück weit entfernt.“

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Dennoch zeigt sich die Branche optimistisch. Die Energiebranche schätzt ihre Investitionsentscheidungen für die Beschleunigung der digitalen Transformation überwiegend als richtig sein, so das Ergebnis der Umfrage. Die Befragten bewerten die eigenen Entscheidungen mit drei von insgesamt fünf Punkten. Damit liegen sie auf Augenhöhe mit untersuchten digital exzellenten Unternehmen über alle Wirtschaftszweige hinweg.

Die Studie wertet neben 17 qualitative Experteninterviews eine Umfrage unter 90 Unternehmern aus dem Automobilbau, Finanz-, Versicherungs- und Energiebereich sowie der öffentlichen Verwaltung aus. 

Jana Kugoth
Keywords:
Sopra Steria | Studie | Universität Hamburg | Digitalisierung | digitale Transformation | Energiebranche | Investitionen
Ressorts:

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